Die 13 besten Tipps für bewegte Bilder und Sportfotografie

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Wenn Sie gern selbst fotografieren, werden Sie am Anfang sicherlich oft enttäuscht. Statische Bilder werden meist zwar richtig toll, aber wenn Bewegungen auf Fotopapier gebannt werden sollen, geht es schief. Das haben Sie bestimmt auch schon selbst erlebt. Wenn Sie bewegte Personen oder auch Fahrzeuge fotografieren, ist schnell das ganze Bild verwackelt und unbrauchbar. Schade! Damit Sie Ihre schönsten Momente beim Sport trotzdem optimal in Szene setzen können, geben Ihnen die Experten von Europlan Online gern ihre Tipps weiter. Damit wird es gleich viel besser gelingen! Ansonsten gilt natürlich immer der Grundsatz: Übung macht den Meister! Hier kommen die 13 besten Tipps und Tricks für Sie:


Tipp Nummer 1: Das Objektiv ist wichtig

200 Millimeter Brennweite sind das absolute Minimum, mehr wäre wünschenswert.


Tipp Nummer 2: Möglichst nah herangehen ans Zielobjekt

Meist ist es so, dass die Fotos umso besser werden, je näher Sie sich dem Geschehen nähern. Wir empfehlen Weitwinkelobjektive, diese Kombination ergibt oft die interessantesten Motive.


Tipp Nummer 3: Nicht den vorgefertigten Sportmodus verwenden

Dies ist ein Erfahrungswert, den wir immer wieder feststellen mussten. Die Action-Modi der Kamera halten höchst selten, was sie versprechen. Stellen Sie die Kamera besser manuell ein.


Tipp Nummer 4: ISO richtig einstellen

Der ISO-Einstellung sollten Sie viel Aufmerksamkeit widmen, wenn Sie ein tolles Ergebnis erhalten wollen. Achten Sie auf die Lichtverhältnisse vor Ort. Es ist sonnig und hell, zum Beispiel auf dem Fußballplatz bei gutem Wetter? Stellen Sie den Wert niedriger, wir haben mit 400 gute Erfahrungen gemacht. Es ist trüb und dunkel, was zum Beispiel oft auch in der Halle vorkommt? Hoch mit dem ISO, auf 800 bis 1200!


Tipp Nummer 5: Auf die Knie gehen

Der Fotograf verbringt wohl die meiste Zeit seines Lebens auf den Knien, wird oft gescherzt. Die Bilder sehen aus der Perspektive von unten irgendwie immer imposanter aus. Zusätzlich lässt sich dieser Trick auch noch mit dem Weitwinkelobjektiv verstärken.


Tipp Nummer 6: Bursten

In diesem Modus werden immer mehrere Aufnahmen pro Sekunde gemacht. So können Sie hinterher aussortieren und auf einen "Glückstreffer" hoffen. Nehmen Sie die höchstmögliche Aufnahmeanzahl pro Sekunde, die mit Ihrer Kamera möglich ist. Eine gute Autofokus-Funktion ist bei einer Kamera die perfekte Ergänzung, um mit dieser Methode Ihr Traumbild zu erhalten.


Tipp Nummer 7: Immer mit der Sonne im Rücken fotografieren

Das ist eine Grundregel beim Fotografieren, die Sie natürlich auch bei der Sportfotografie einhalten sollten.


Tipp Nummer 8: Da sein, wo etwas los ist

Wenn Sie sich mit der Sportart, die Sie in Bildern festhalten wollen, etwas auskennen, finden Sie sicherlich den besten Platz. Spielen Sie Paparazzi und postieren Sie sich dort, wo Sie die perfekte Aufnahme vermuten. Bei einem Marathon könnte das an der Ziellinie sein, beim Fußball in Tornähe.


Tipp Nummer 9: Emotionale Momente festhalten

Torjubel oder pure Verzweiflung, Selbstbeherrschung oder Erleichterung, beim Sport spielen Gefühle eine große Rolle. Die vielen Glücksmomente, aber auch andere emotionale Szenen sind unbedingt ein Foto wert.


Tipp Nummer 10: Experimentieren

Lassen Sie sich von Misserfolgen und misslungenen Bildern nicht entmutigen. Ihre Kamera hat so viele Einstellungen, probieren Sie sie alle! Lassen Sie sich auch einmal etwas Ungewöhnliches einfallen und schauen Sie später nach, wie die neue Perspektive oder der andere Filter auf dem fertigen Bild wirken.


Tipp Nummer 11: Kamera immer griffbereit haben

Es liegt nahe, dass Ihnen die Kamera wenig nutzt, wenn Sie gerade im Stadion die Bundesliga ansehen, während sie zu Hause liegt. Besorgen Sie sich eine gute Tasche, die leicht zu tragen ist und das Gerät vor Beschädigungen schützt. Heutzutage gibt es auch schon spezielle Trolleys, dann müssen Sie Ihre Ausrüstung nicht einmal tragen und haben alles sicher verstaut.


Tipp Nummer 12: Sich an die Regeln halten

Es ist nicht immer und überall erlaubt, Fotos zu machen. Beachten Sie die Regeln bei der Veranstaltung, aber besonders auch die Vorschriften für eine Veröffentlichung. Verstöße können richtig viel Ärger nach sich ziehen.


Tipp Nummer 13: Mitziehen

Diese Technik erfordert Übung, und davon sogar richtig viel. Ein Mitzieher bedeutet, dass Sie die Kamera in Richtung der Bewegung mitschwenken. Das ergibt den oft erwünschten Effekt, dass der Sportler im Vordergrund scharf gestochen erkennbar ist, während der Hintergrund verschwimmt. Das klappt am besten, wenn sich der fotografierte Sportler auf einer geraden Linie bewegt und das Tempo dabei einigermaßen konstant bleibt. Beachten Sie die Belichtungszeit, stellen Sie auf Autofokus und verfolgen Sie die Bewegung. Den Auslöser drücken Sie erst dann komplett durch, wenn sich die Person (oder das Rennrad oder der Formel 1 Wagen) auf der gewünschten Höhe befindet.


Tipp Nummer 14: In eine gute Kamera investieren

Da heutzutage jedes Smartphone über eine Kamera verfügt, scheinen die "echten" Kameras zunehmend in Vergessenheit zu geraten. Natürlich ist die Handykamera ein nützliches Tool und liefert besonders bei statischen Aufnahmen wie beispielsweise Selfies gute Ergebnisse. Die digitale Spiegelreflexkamera ersetzt die jedoch niemals.

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